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Randori - Raufen so dass beide Partner Spass dabei haben

Das Randori ist ein Übungskampf und die wohl wichtigste Form des Judotrainings.

 

Das Randori dient vor allem dazu, die im Technikerwerbstraining erlernten Techniken unter wettkampfähnlichen Bedingungen auszuprobieren, wobei aber beide Partner die Chance haben sollen, ihre Techniken bei korrekter Durchführung auch anzuwenden.

 

Einer der führenden Judo-Lehrer, Wolfgang Hofmann, hat das Randoris einmal wie folgt auf den Punkt gebracht:

 

Täuschen, Überlisten, Kontern des Partners, ihn durch Bestimmen des Tempos konditionell zu ermatten, sind die Mittel des Randori, die diese Übungsform zur interessantesten des Judo überhaupt machen. Im Randori fühlt der intelligente Judoka sich wohl, denn hier kann und muss man den Kopf gebrauchen; bevor man den Partner "austricksen” kann, muss man ihn “ausdenken”. Geleitet von der Maxime, dass die Entwicklung des Partners genauso wichtig ist wie das eigenen Fortkommen, wird man nicht in der Weise verteidigen, dass der Angriff des Partners durch die eigenen, überlegene Kraft schon im Keime erstickt wird. Mann soll zwar nicht für den Partner “springen”, aber doch in der Kampfesführung für ihn immer noch eine Möglichkeit offen lassen. Und wenn der Partner es verstanden hat, das Gleichgewicht richtig zu brechen, eine Technik sauber anzusetzen, dann soll man auch diesen gelungenen Angriff mit einer korrekten Fallübung abschließen. Wer sich darüber, dass er vorbildlich geworfen wurde und selber in der Lage war, eine gute Fallübung auszuführen, genauso freuen kann wie über einen eigenen Wurf, der hat den Sinn des Randori erfasst. (Hofmann, Wolfgang “Judo”, 1973, S16f.)

Der Wettkampf - faires Kämpfen nach strengen Regeln

Der Judo-Wettkampf sollte das höchste Ziel eines jeden Judokas sein. Nur im sportlich fairen Vergleichskampf kann der Sportler herausfinden, wie gut seine technischen Fortschritte sowie die konditionellen und mentalen Fähigkeiten ausgebildet sind.

 

Schließlich war es Ziel des Judo-Begründers Jigoro Kano eine Zweikampfsportart zu entwickeln, die es ermöglicht, die erlernten Techniken in einem sportlich fairen Wettkampf umzusetzen ohne den Gegner dabei bewusst zu verletzen. Nicht zuletzt wegen dieser Philosophie schaffte es die Sportart Judo, als erste asiatische Kampfsportart eine olympische Disziplin zu werden.

 

Wir im Oelder Judo-Verein sehen Judo vorrangig als diesen Wettkampfsport an und versuchen unseren Nachwuchs behutsam aber zielgerichtet auf den sportlichen Wettkampf vorzubereiten. Mehr hierzu erfahren sie in den Bereichen Wettkampf und Training